Gesundheit aktuell: Gesundheitspolitische Neuigkeiten

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Quelle: Plattform Ernährung und Bewegung e.V (peb)Quelle: Plattform Ernährung und Bewegung e.V (peb)Stuttgart, 28. März 2019 – Mehr als die Hälfte aller schwangeren Frauen in Deutschland nimmt übermäßig an Gewicht zu. Das erhöht das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes und Geburtskomplikationen. Das zu hohe Gewicht der Mutter kann sich zudem negativ auf Gewicht und Gesundheit des Kindes auswirken. Dieser Entwicklung wirkt das Präventionsprojekt GeMuKi „Gemeinsam gesund: Vorsorge plus für Mutter und Kind“ entgegen, das gestern in Stuttgart vorgestellt wurde. GeMuKi wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses bis 2021 gefördert. Insgesamt wollen die Initiatoren 2.500 Schwangere und Mütter aus Baden-Württemberg erreichen.

Mitmachen statt zusehen, heißt es auf der Aktionsfläche der therapie Leipzig. Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom SchulzeMitmachen statt zusehen, heißt es auf der Aktionsfläche der therapie Leipzig. Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom SchulzeMehr Aussteller, mehr interdisziplinäre Fortbildung, mehr berufspolitische Diskussionen

Vom 07. bis 09. März feiert die therapie Leipzig, Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention, ihren 10. Geburtstag. Im Juni 2001 ging die Veranstaltung erstmals an den Start und schrieb seitdem ihre Erfolgsgeschichte. Auch 2019 verzeichnet die therapie Leipzig einen Aussteller- sowie Flächenwachstum: Auf 20.600 m² werden 371 Aussteller [2017: 354 Aussteller auf 20.000 m²] begrüßt. Damit ist die therapie Leipzig wieder der bedeutendste Treffpunkt der Branche in Deutschland. Der Kongress bietet eine interdisziplinäre Fortbildung von wissenschaftlichen Seminaren bis zu praxisnahen Workshops. Die Branchenverbände der Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden sind mit einem großen Gemeinschaftsstand vertreten und nutzen die therapie Leipzig, um ihre aktuellen berufspolitischen Ziele vorzustellen und zu diskutieren. Besondere Highlights sind die Diskussionsrunde zur Gesundheitspolitik im Rahmen der Auftaktveranstaltung, der berufspolitische Diskurs beim „SHV konkret“, die Live-Übertragung von zwei Operationen aus dem St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig sowie der Auftakt zum bundesweiten Tag der Rückengesundheit.

peb-Kongress „Gesund aufwachsen in einer digitalen Welt“

Berlin, 21.2.2019 – Tablet, Smartphone, Spielekonsole – die Digitalisierung ist für Kinder gelebte Realität, im positiven wie im negativen Sinne. Denn der technologische Fortschritt ist vor allem ein Verstärker bestehender Angewohnheiten. Daher ist fachliche Vernetzung und Interdisziplinarität gefragt, um Kinder auf der einen Seite vor Gefahren zu schützen und auf der anderen Seite das enorme Potenzial des digitalen Zeitalters für alle Aspekte eines gesunden Aufwachsens zu nutzen. Vor diesem Hintergrund hat die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ausgewiesene Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen des peb-Kongresses „Gesund aufwachsen in einer digitalen Welt“ am 20. Februar 2019 in Berlin zusammengebracht, um über Qualitätssicherung, Handlungsempfehlungen für Eltern und Pädagogen sowie notwendige Bündnisse zu sprechen.

Die DNVF-Spring-School 2019 findet vom 01.04.-04.04.2019 in Bonn statt.

Über vier Tage bietet die DNVF-Spring-School 18 Seminarmodule im Gustav-Stresemann-Institut e.V. an.
Vortragende sind Mitglieder der DNVF-Arbeitsgruppen aber auch externe Referenten. Die DNVF-Spring-School hat sowohl thematisch als auch in Bezug auf methodische "Tiefen" ein weites Feld an Angeboten im Programm.

Der GKV Spitzenverband (GKV SV) hat am 13. April 2018 die handlungsfeldspezifischen Fach- und Berufsverbände nach Berlin eingeladen. Dort wurden die im GKV-Spitzenverband weiterentwickelten Mindeststandards für die Anbieterqualifikationen des Leitfadens Prävention (aktuellste Fassung vom 09.01.2017) vorgestellt. Insbesondere im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten sind mit der Bologna-Reform Notwendigkeiten entstanden, die Mindeststandards für formale Ausbildungen zum Bewegungsfachberuf neu zu definieren. Diese Notwendigkeit entstand zudem durch die Zulassungen auch informaler Ausbildungen für die Durchführung von präventiven Bewegungsprogrammen gemäß § 20 SGB V.

Kompletter Beitrag zum Download.

Der Beitrag wurde bereits veröffentlicht in der Ausgabe 6/2018 der Zeitschrift Bewegungstherapie & Gesundheitssport. Abdruck hier auf dvgs.de mit freundlicher Genehmigung der Thieme Verlagsgruppe.

Die Teilnahme an spezifischen Train-the-Trainer Seminaren (TTT) gehört zu den Qualitätskriterien der Umsetzung von Patientenschulungen in der medizinischen Rehabilitation (www.zentrum-patientenschulung.de).
Zum Curriculum Rückenschule, einer interdisziplinären und biopsychosozialen Schulung für den Einsatz in der stationären Rehabilitation, existiert ein evaluiertes TTT.

Endlich gibt es ein DMP für Herzinsuffizienz. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dies vor einigen Tagen beschlossen. Der Clou: Bewegung ist hier prominent vertreten, dem DVGS sei Dank! Wir haben die Evidenz für Bewegung in der Anhörung des G-BA mit großem Nachdruck vertreten und halten entsprechende evaluierte DMP-Programme vor auch bei vorliegender Co-Morbidität Adipositas.

 
(v. l. n. r.) Angelika Baldus, DVGS, moderiert; Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender DAK-G/ GVG Ausschuss Gesundheit und Pflege; Maria Becker, BMG; Professor Jens Bucksch, PH Heidelberg, Oliver Blatt, vdek

Berlin, 2. März 2018 – „Gesunde Ernährung, mehr Bewegung“ - zahlreiche Initiativen wollen mit diesem Konzept dem Übergewicht bei Kindern zu Leibe rücken. Meist sind die Projekte wenig bekannt und kaum vernetzt. Die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung (GVG) will das im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) ändern. In einer neuen Broschüre der GVG sind 37 besonders erfolgreiche Initiativen heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Publikation ist aus dem im vergangenen Jahr von der GVG durchgeführten BMG-Ideenwettbewerb „Verhältnisprävention“ hervorgegangen.

Vom 26. bis 28. Februar 2018 findet in München das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) statt. Das Rahmenthema lautet dieses Jahr „Rehabilitation bewegt!“. Damit wird der steigenden Bedeutung der Bewegungsförderung und der besonderen Rolle der Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation Rechnung getragen. Das Rahmenthema wird u. a. in drei Plenarvorträgen, einer Podiumsdiskussion sowie in verschiedenen Diskussionsforen adressiert.