Quellenangabe: © NPFire – shutterstock.comQuellenangabe: © NPFire – shutterstock.comDie Sport-/BewegungstherapeutInnen sind anerkannt in der Komplextherapie, das bedeutet, sie arbeiten in einem interdisziplinären Rehabilitationsteam in einer ambulanten medizinischen oder stationären Rehabilitationseinrichtung. Im Folgenden können Sie nachlesen, in welcher Form die Anbieterqualifikationen "Sport-/Bewegungstherapie DVGS" anerkannt sind. Im Überblick sind es:

  • Strukturqualität ambulante medizinische Rehabilitation
    Rahmenempfehlungen Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation/BAR
  • Strukturqualität stationäre Rehabilitation
    • DRV Bund: Klassifikation Therapeutischer Leistungen/KTL sowie Rehabilitation-Therapiestandards/RTS
    • DGUV: Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung/BGSW
  • Anbieterqualifikation Rehabilitationssport (01.01.2012)/BAR

Im Einzelnen: Anerkennungen BAR

Ambulante Rehabilitation
01.03.2016
Behandlungselement Sporttherapie

SportlehrerIn/SportwissenschaftlerIn/SporttherapeutIn:

  • Diplom-SportlehrerIn/Diplom-SportwissenschaftlerIn oder
  • Bachelor of Science oder
  • Master of Science mit indikationsspezifischer Ausrichtung (Fachrichtung Rehabilitation)

Im Einzelnen: Anerkennungen Deutsche Rentenversicherung Bund

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) hat folgende Voraussetzungen:

stationär

  • Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung/BGSW
  • 01.07.2016
  • Orthopädie/Rheumatologie/Traumatologie
  • Diplom, Magister, Master sowie Stufen II, III, IV des DVGS + 2 Jahre Vollzeittätigkeit + MTT
  • 01.01.2006
  • Neurologie
  • Diplom sowie Stufen II, III, IV des DVGS + 2 Jahre Vollzeittätigkeit + MTT

ambulant

  • Anforderungen Erweiterte Ambulante Physiotherapie/EAP
  • 01.07.2014
  • Wissenschaftliche Ausbildung als SportlehrerIn mit Abschluss Diplom, Magister, Master mit Stufen II, III, IV DVGS + 2 Jahre Vollzeittätigkeit + MTT

Anerkennung der Qualifikationen im Reha-Sport

Seit 01.01.2012 sind die Qualifikationsanforderungen für ÜbungsleiterInnen Rehabilitationssport gemäß Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) neu definiert und verbindlich anzuerkennen!
Die DVGS-Spezialisierungen und Lizenzen entsprechen umfänglich und inhaltlich den geforderten Richtlinien oder gehen sogar über diese hinaus. DVGS-Zertifikate und gültige Lizenzen sind indikationsspezifisch anerkannt.

Aktuell gültige Abrechnungsfähigkeiten im Reha-Sport

  • VDEK – aktualisierter Vertrag zum Rehabilitationssport seit 01.01.2012
  • Knappschaft – bundesweite Vereinbarung zum Rehabilitationssport seit 13.03.2013 Bundesweite und landesweite Verhandlungen mit Primärkassen führten bisher zu folgendem Ergebnis:
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in NRW zum 01.05.2013
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Sachsen zum 01.01.2014
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Thüringen zum 01.01.2015
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Sachsen-Anhalt zum 01.08.2015
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Rheinland-Pfalz / Saarland zum 01.07.2015
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Berlin zum 01.08.2015
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Brandenburg zum 01.08.2015
  • Abrechnungsfähigkeit im Bundesland Bayern: zusätzlich zur Anerkennung durch den DVGS muss ein Antrag auf Anerkennung bei der Arbeitsgemeinschaft Rehabilitationssport in Bayern (ARGE Rehasport) gestellt werden. Nach Anerkennung ist die Abrechnung über eine Software / über ein Abrechnungszentrum u.a. mit den Primärkassen möglich.
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Mecklenburg-Vorpommern zum 01.01.2016
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Baden Württemberg zum 01.01.2017
  • Vertrag zum Rehabilitationssport in Niedersachsen zum 01.01.2016
  • Vertrag zum Rehabilitationssport mit der AOK Nord West in Schleswig Holstein zum 01.01.2017
  • Vertrag zum Rehabilitationssport mit der DGUV bundesweit zum 01.01.2018
  • Vertrag zum Rehabilitationssport mit der SVLFG – LBG bundesweit zum 01.01.2018