BGF

Im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung konzipiert, implementiert und evaluiert der DVGS individualisierte und branchenübergreifende Interventionen gemäß Leitfaden Prävention (10.12.2014). Die Handlungsfelder des DVGS betreffen den Individualansatz und den Settingansatz insbesondere den des Settings Betrieb. Dabei werden die Bereiche der Prävention von muskuloskeletalen Erkrankungen, von Herzkreislauferkrankungen und Stressmanagement abgedeckt. Der DVGS ist bundesweit tätig und mittels der Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (Fachberater Betriebliches Gesundheitsmanagement) und der Betrieblichen Gesundheitsförderung (Betrieb bewegt)  wird das Netzwerk an qualifizierten Fachkräften weiter ausgebaut. Im Rahmen dieses Netzwerkes vermitteln wir qualifizierte Mitglieder zu Dienstleistungen nach § 20 und §20b SGB V in ortsansässige Unternehmen.

Ziel/Ausrichtung:

Ziel des DVGS ist es die Dienstleistungsangebote und Qualifikationsmöglichkeiten für den Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung weiter zu fördern und auszubauen. Folglich werden neue Tätigkeitsfelder und Abrechnungspositionen für qualitätsgesicherte und professionalisierte Sport- und Bewegungstherapeuten geschaffen.

Bundesweite Vermittlung von qualifizierten Mitgliedern

Der DVGS vermittelt bundesweit und flächendeckend qualifizierte Fachkräfte (Mitglieder) in die Unternehmen zu Dienstleistungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen des §20 und 20b SGB V.
Die modulbasierenden Dienstleistungen des DVGS sind im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung Folgende:

  • Vorträge
  • Programme/ Kurse
  • Workshops/Seminare
  • Aktionstage
  • Aktive Pause

Voraussetzungen zur bundesweiten Vermittlung im Rahmen der BGF- Dienstleistungen des DVGS gemäß Leitfaden Prävention (10.12.2014)

  • Entsprechende Anbieterqualifikationen gemäß Leitfaden Prävention (10.12.2014)
  • Nachweises zur Berufshaftpflicht
  • Mitgliedschaft im DVGS

Wenn Sie Interesse haben in Unternehmen vermittelt zu werden, können Sie sich gerne  an den DVGS e.V. wenden oder direkt an

Ina Refinger
Projektmanagement Gesundheitsförderung/ Prävention/ BGM
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!02233 965603

Die Gesundheitsförderung im Setting Betrieb gewinnt angesichts des demografischen Wandels, sowie Panoramawandels der Krankheiten und einem Arbeitsweltwandel, der steigenden Arbeitsbeanspruchung und - belastung zunehmend an Bedeutung. Das Setting Betrieb ist somit ein spannendes und wachsendes Berufsfeld für Sportwissenschaftler/ innen (Bachelor, Master, Diplom), Gymnastiklehrer, Physiotherapeuten.
Der DVGS e.V. bietet daher für den Bereich der Gesundheitsförderung im Setting Betrieb Programme, die individuell und branchenübergreifend aufgebaut verschiedene Bereiche wie die der Entspannung (Vermeidung von Erschöpfungszuständen), des Muskelskelettapparats (Multimodales Programm) und des Herzkreislaufs (Vermeidung von Herzkreislauf- Erkrankungen) abdecken, an. Innerhalb des neu erstellten Konzepts des DVGS e.V. „Betrieb bewegt" werden diese Programme angeboten.

Die Programme bauen auf einer Lizenz Rückenschule KddR auf. Die Programme entsprechen den Kriterien des GKV-Leitfadens Prävention (Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§20 und 20a SGB V vom 27.08.2010)
Alle Programme im Setting Betrieb umfassen die epidemiologische Begründung der Konzepte, die aktuelle Evidenz der Interventionen, die ICF-Orientierung (biopsychosozialer Ansatz) mit den Modulen Erleben – Erlernen – Üben/ Trainieren, Motivation/ Volition.

Die neuen BGM Programme:

  • Betrieb Bewegt – Fit to Go
  • Betrieb bewegt- Burnin / Burnout
  • Betrieb Bewegt- „Geht doch!"

Betrieb bewegt
Was ist neu?
Das Thema „Gesundheitsförderung im Betrieb" eignet sich schwerpunktmäßig zur Erreichung von Menschen am Setting Arbeitsplatz. Der Arbeitsplatz ist ein wichtiger Ansatz, das Thema Gesunderhaltung und Vermeidung (arbeitsplatzbedingter ) Erkrankungen zu vermitteln.
Bisherige Programme waren zwischen den Themata „Verhaltensorientierung „ bzw. „ Verhältnisprävention" angesiedelt und folgten einem branchenspezifischen Ansatz.
Je nach Arbeitsplatzanforderung einerseits und Ressourcenstärke oder Ressourcenschwäche des Arbeitnehmers als Individuum changieren jedoch die

  • Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung von Gesundheit am Arbeitsplatz bzw.
  • Individuellen Gefährdungen und Risiken des Eintritts einer ( arbeitsplatzbedingten ) Erkrankung.

Standardprogramme mit Inhalten für alle Teilnehmer ( „ Rückenschule im Betrieb „ ) helfen an dieser Stelle nur bedingt, den Präventionsauftrag von Krankenkassen und Betrieben zu erfüllen.
Das vorliegende Programm folgt einem neuen, biopsychosozialen und individuell ausgerichteten Modulprinzip. Die Auswahl der auf den Arbeitnehmer maßgeschneiderten Modulinhalte erfolgt nach Bedarfserhebung und ist an der individuellen Arbeitsplatz und Ressourcensituation des Teilnehmers orientiert.

Betrieb Bewegt – Fit to Go
Zulassungsvoraussetzung: Erfahrungen im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung und Rückenschullizenz (DVGS/ KddR).
Das Programm beinhaltet neben dem Hintergrundwissen und der Evidenz zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement auch den biopsychosozialen Ansatz (ICF-Orientierung) mit dem Bezug zu den Steuerungs-, Bewegungs- und Selbstregulationskompetenzen, Lernen – Üben/Trainieren – Erleben/Erfahren.
Das Programm „Fit am Arbeitsplatz" der DAK ist in dem Kurs enthalten und folgt einem biopsychosozialen und individuell ausgerichteten Modulprinzip. Die Auswahl der auf den Arbeitnehmer maßgeschneiderten Modulinhalte erfolgt nach Bedarfserhebung und ist an der individuellen Arbeitsplatz und Ressourcensituation des Arbeitnehmers orientiert.

Betrieb bewegt – Burnin/ Burnout
Zulassungsvoraussetzung: Entspannungslizenz (DVGS) oder Lizenz Rückenschule (DVGS/ KddR)
Das Programm richtet sich schwerpunktmäßig an berufstätige Männer und Frauen mit: drohender Arbeitsunfähigkeit infolge Erschöpfung oder erschöpfungsähnlichen Zustand (Chronisches Burn-Out-Syndrom oder chronische Depressionszustände liegen nicht vor – kein ICD – Codes)