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Vor Kurzem ist eine Konsultationsfassung der S3 Leitlinie zum Mammakarzinom erschienen. Zwar handelt es sich dabei noch nicht um eine final autorisierte Leitlinie, aber es lässt sich bereits jetzt sagen, dass die Rolle der Sport- und Bewegungstherapie entscheidend gestärkt werden wird. DVGS Vorstandsmitglied PD Dr. Freerk Baumann war im intensiven Prozess der Leitlinienentwicklung eingebunden. Herr Baumann wurde als Experte hinzugezogen für das Kapitel „Lebensstilfaktoren“ und brachte die mittlerweile umfassende Evidenz zu Bewegung und Brustkrebs ein.

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Am Samstag, dem 23. September 2017, findet an der Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl das Symposium „Kardiologie meets Pneumologie statt. Es ist das erste seiner Art und diese Art von interdisziplinäre Zusammenkunft ist ab jetzt für jedes dritte Septemberwochenende geplant. Den Organisatoren ist es gelungen, hochkarätige Referenten und Referentinnen für das Symposium zu gewinnen. Bei der Zusammenstellung der Beiträge haben sie zudem den Spagat gemeistert zwischen thematischer Breite und inhaltlicher Tiefe.

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…in drei Wochen  können wir nicht zaubern…..

 Die Arbeitsgruppe Bewegungstherapie in der DGRW richtete am 16./17. Juni in Erkner die zweite Fachveranstaltung für Mitarbeiter bewegungstherapeutischer Abteilungen stationärer Rehabilitationseinrichtungen aus. Im  Mittelpunkt stand die Frage, wie Bewegungstherapeuten  (weitestgehend inaktive)  Patienten im Rahmen einer stationären Rehabilitation zur nachhaltigen körperlichen Aktivität anleiten können.

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Bewegungsförderung...
... betrifft Verhalten und Verhältnisse
... hat endlich Nationale Empfehlungen
... braucht bundesweite Bewegungslandschaften
All das und noch viel mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift Bewegungstherapie und Gesundheitssport: www.thieme.de

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Originalpublikation

McGuckin T, Sealey R, Barnett F. Planning for sedentary behavior interventions: office workers` survey and focus group responses. Perspect Public Health. 2017; doi: 10.1177/1757913917698003
Abstract übersetzt aus dem Englischen, Kapitel „Ergebnisse“ ergänzt um Inhalte aus dem Artikel, von S. Peters

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Die Menschen bewegen sich zu wenig. Das ist ebenso alarmierend, wie wohl bekannt. 4 von 5 Erwachsenen in Deutschland sind weniger als 2,5 Stunden in der Woche körperlich aktiv [1]. Aktuelle Bewegungsempfehlungen sind freilich spezifischer und empfehlen z. B. auch 2 mal Krafttraining in der Woche [2]. Wieviel Deutsche dieser Empfehlung nachkommen ist unklar. Zwar ist Deutschland einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte zufolge der größte Fitnessmarkt Europas [3], aber genaue Zahlen für Teilnahme und Umfang des in der Bevölkerung durchgeführten Krafttrainings existieren hier nicht. In anderen westlichen Ländern haben diejenigen, die überhaupt Krafttraining machen, an der Bevölkerung einen Anteil zwischen 10 und 30% (zusammenfassend [4]). Die konkreten Empfehlungen erfüllen womöglich weniger Leute. In einer Studie von Loustalot et al. [5] aus den USA waren es nur 6% der Befragten, die den Krafttrainingsempfehlungen nachkamen.

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13.05.2017, Hürth-Efferen – Ein sitzender Lebensstil hat Folgen für die Gesundheit. Er führt zu Übergewicht und wird mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Nun bestätigt eine aktuelle Studie aus Heidelberg: Schon unsere Kinder sitzen zu viel. Die Heidelberger Wissenschaftler gingen der Frage nach, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche am Tag sitzend verbringen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Die mittlere Sitzzeit liegt bei Kindern und Jugendlichen unter der Woche bei rund 10,5 und am Wochenende bei mehr als 7,5 Stunden pro Tag mit jeweils steigender Tendenz je Klassenstufe. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) fordert daher, schnell geeignete Programme für das Umfeld Schule und den Schulweg zu entwickeln und umzusetzen.

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Letzte Woche fand der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2017 statt, der an die Bedeutung von betrieblicher Gesundheitsförderung erinnert. Allerdings ist nach wie vor die Gesundheit am Arbeitsplatz in vielen Unternehmen ein wenig beachtetes Stiefkind. Dabei steigen die Zahlen von z.B. muskoloskelettalen oder auch psychischen Erkrankungen rasant. Höchste Zeit also, neue Konzepte zu erarbeiten und existierende Programme endlich umzusetzen. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) bietet hier Lösungen und vermittelt qualifizierte Fachkräfte an Unternehmen.

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Was sind Muskelkrämpfe und wer bekommt sie?

kraempfeEin Muskelkrampf bezeichnet die plötzliche, unwillkürliche und schmerzhafte Kontraktion eines Muskels oder eines Teils eines Muskels und kann von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten andauern [1]. Häufig treten Muskelkrämpfe nach erschöpfender, physischer Belastung (z.B. nach einem Marathon), während der Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit Neuropathien, Störungen der Motoneuronen und metabolischen Erkrankungen auf. Muskelkrämpfe bekommen aber auch gesunde Menschen ohne Krankheitsgeschichte und in ausgeruhtem Zustand, insbesondere im Schlaf [2]. Auch scheint ein positiver Zusammenhang von Krampfwahrscheinlichkeit und Lebensalter zu existieren, so berichten 40% von 86 befragten Menschen im Alter von über 65 Jahren über 3 mal pro Woche an Krämpfen zu leiden [3].  Am häufigsten treten Krämpfe in der Muskulatur der unteren Extremität, allen voran im M. triceps surae und der Fußmuskulatur, auf [2].

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Zur Indikation Brustkrebs hat der Gemeinsame Bundessausschuss (G-BA) vor kurzem das DMP (Disease-Management-Programm) aktualisiert. Wie schon z. B. bei Diabetes, so war der DVGS auch hier anhörungsberechtigt und hat evidenzbasierte Eingaben zur Bewegungsförderung gemacht.

Lesen Sie hier Näheres im Ärzteblatt zur Aktualisierung des DMP: aerzteblatt.de

Hier finden Sie einen Blog Eintrag von uns zum Thema „Chemotherapie und Bewegung – Zwei Partner im Kampf gegen Krebs