Es ist wieder an der Zeit für den interdisziplinären RehaKongress, welchen die RehaZentren Baden-Württemberg alljährlich ausrichten. Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis“. Der DVGS ist Partner des Kongresses.
Hier gelangen Sie zum Programmflyer und hier zur allgemeinen Webseite: www.rehakongress.de

Die Bewegungstherapie ist ein zentraler, wenn nicht der zentralste Bestandteil der medizinischen Rehabilitation. Ganz in diesem Zeichen veranstaltet die Deutsche Rentenversicherung Bund zusammen mit der Arbeitsgruppe „Bewegungstherapie“ der DGRW auch dieses Jahr wieder eine Fachtagung „Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation“. Die Tagung richtet sich dabei auch gezielt an Sport- und Bewegungstherapeut*innen sowie Physiotherapeut*innen.
Der DVGS wird sich intensiv an der Fachtagung beteiligen und stellt mit Vorstand Prof. Dr. Gerhard Huber auch einen der Hauptreferenten.
Hier finden Sie Hintergrund, Ankündigung und Programm.

Wie können aus erfolgreichen Projekten zur Förderung eines gesunden Lebensstils nachhaltig wirkende Strukturen entwickelt werden?

Berlin, 1. März 2017 – Am 15. Mai 2017 richtet die Plattform Ernährung und Bewegung in Berlin den Kongress „Gesund aufwachsen – von erfolgreichen
Projekten zu festen Strukturen“ aus. Mit Prof. Arya Sharma und Prof. Rolf Rosenbrock beleuchten führende Köpfe der Gesundheitsförderung und Übergewichtsprävention die Projekte und Strukturen zur Förderung eines gesunden Lebensstils. Silke Burmester und nicht zuletzt die peb-Vorstandsvorsitzende Prof. Ulrike Ungerer-Röhrich zeigen weitere Perspektiven auf. Im Rahmen von themenbezogenen Foren werden am Nachmittag die „Berliner Thesen zur Förderung eines gesunden Aufwachsens“ vorgestellt und diskutiert.

7. Internationales Symposium Herzfrequenzvariabilität: Methoden und Anwendungen in Sportwissenschaft, Arbeits- und Intensivmedizin sowie Kardiologie
4. März 2017 in Halle (Saale)

Prof. Dr. Kuno Hottenrott, Prof. Dr. med. Irina Böckelmann, Prof. Dr. med. Hendrik Schmidt

Das 7. Internationale Symposium zur Herzfrequenzvariabilität und autonomen Funktion gibt einen aktuellen Überblick zur rasant fortschreitenden Entwicklung in Methoden und Anwendungen der HRV in Sportwissenschaft, Arbeits- und Intensivmedizin sowie Kardiologie. Im Rahmen von Impulsvorträgen, Kurzbeiträgen und Posterpräsentationen werden die wechselseitigen Bezüge zwischen physiologischen Grundlagen, methodischen Ansätzen und aktuellen Anwendungen aufgezeigt und praxisnah diskutiert.

Weltgesundheitsorganisation und Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS kooperieren bei der Übergewichtsprävention

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Kaminsaal des Bremer Rathauses wurde die Ernennung des BIPS zum WHO Collaborating Centre gefeiert (v.l.: Hildegard Westphal – Leibniz-Gemeinschaft, Wolfgang Ahrens – BIPS, Eva Quante-Brandt – Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Iris Pigeot – BIPS, João Breda – WHO, Ute Winkler – Bundesministerium für Gesundheit, Andreas Breiter – Universität Bremen; Bild: Nils Ehrenberg).Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS eine große Ehre zuteilwerden lassen – die Ernennung zum WHO Collaborating Centre for Obesity Prevention, Nutrition and Physical Activity. Als Kollaborationszentren wählt die WHO wissenschaftliche Einrichtungen aus, die die fachliche Arbeit der WHO unterstützen. Der internationale Kreis der Collaborating Centres, zu denen das BIPS als einzige Einrichtung im Land Bremen nun zählt, berät die WHO, sammelt und analysiert Daten und hilft bei der Entwicklung internationaler Gesundheitsrichtlinien.

Fotos: Jonathan MuehlhauseDezember 2016 Berlin - Mit den rund 70 Teilnehmern aus Kommunalverwaltungen, Vertretern von Hochschulen und Krankenkassen sowie Mitarbeiter freier Träger stand der Netzwerktag zur Kommunalen Gesundheitsmoderation am 1.12.2016 in Berlin ganz unter dem Motto „Mitmachen!“

Bei der Auftaktveranstaltung des Projekts „Kommunale Gesundheitsmoderation – Ernährung, Bewegung, Gesundheit IN FORM“, das bei der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) angesiedelt ist, hatten die Teilnehmer in drei Workshop-Phasen die Gelegenheit, ihre Themen und Fragestellungen aus der Kommune vorzustellen und mit Kollegen und weiteren Akteuren der Gesundheitsförderung zu besprechen.

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Stärkung der weitergebildeten Kommunalen Gesundheitsmoderatorinnen und -moderatoren (KGM), die sich ressort- und fachübergreifend mit Themen der Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene beschäftigen und interdisziplinäre Netzwerke aufbauen.

„Wie bringen wir Kinder in Schwung?“ – unter diesem Motto findet vom 23. bis 25.03.2017 der 7. Karlsruher Kongress, unter anderem mit Bestsellerautor Dr. Jan-Uwe Rogge, Prof. Dr. Renate Zimmer und über 150 Seminar- und Workshop-Angeboten, am KIT statt. Bundesministerin Manuela Schwesig ist Schirmherrin und Olympiasieger Fabian
Hambüchen Pate des Kongresses.

„Körperliche Aktivität gilt als ein zentraler Bestandteil einer gesunden geistigen, sozialen, psychischen und physischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“, sagt Prof. Dr. Alexander Woll, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT und gemeinsam mit Prof. Dr. Swantje Scharenberg (FoSS) wissenschaftliche Leitung des Kongresses. Bewegungs- und Sportaktivitäten werden ein hohes Entwicklungs- und Gesundheitspotential unterstellt. „Aus diesem Grund sollten Kinder und Jugendliche regelmäßig sportlich aktiv sein“, so Woll.

Logo Verein ZP rundDie Teilnahme an spezifischen Train-the-Trainer Seminaren (TTT) gehört zu den Qualitätskriterien der Umsetzung von Patientenschulungen (www.zentrum-patientenschulung.de) in der medizinischen Rehabilitation.

Zum Curriculum Rückenschule, einer interdisziplinären und biopsychosozialen Schulung für den Einsatz in der stationären Rehabilitation, existiert ein evaluiertes TTT.
Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage wird ein weiteres Seminar durchgeführt, das neueste Erkenntnisse aus der Rückenschmerzforschung einbezieht (siehe z. B. Blog: www.dvgs.de/blog).

Nächstes Jahr vom 16. bis 18. März öffnet die Fachmesse therapie Leipzig wieder Ihre Pforten.
Die Messe versteht sich als eine Fachmesse für das komplette Spektrum der medizinischen Rehabilitation und Prävention. Besucherzielgruppen sind Gesundheitsfachleute aller Couleur.
Der DVGS wird natürlich vor Ort sein und beteiligt sich mit einem internationalen Forum BGM, wo es Informationen zur Zertifizierung „Fachberater BGM DVGS“ geben wird. Weiterhin richtet der DVGS zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) ein Onkologie Forum aus, wo unter anderem die Onkologische Trainingstherapie OTT Thema sein wird.
Hier gelangen Sie zur ausführlichen Vorankündigung für die Messe.

Im Deutschen Ärzteblatt ist ein Artikel erschienen der aktuelle verhaltensbezogene Ansätze aufgreift, welche in der Rehabilitationsforschung aktuell Hochkonjunktur haben und zunehmend Eingang in die Praxis finden.

Als Hintergrund wird skizziert, dass die Bewegungstherapie einen Großteil des Leistungsgeschehens der medizinischen Rehabilitation in Deutschland ausmacht. Dem steht aber gegenüber, dass zu wenige Personen nach der Rehabilitation körperlich aktiv bleiben. DVGS Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Pfeifer wird im Artikel mit den Worten zitiert, dass die Bewegungstherapie ihre Konzepte „zugunsten einer höheren Nachhaltigkeit erweitern“ müsse.