Abnehmen durch Bewegung? Der bundesweit erste DELTA Parcours, der in Beerfelden am 6. Juni von Vertretern des Magistrat der Stadt Beerfelden und den Initiatoren offiziell eröffnet wurde, zeigt wie es geht. Nach dem Prinzip: Alt bewährt sich, wurde auf dem früher unter dem Namen bekannten Trimm-Dich-Pfad das DELTA-Konzept des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie integriert.
BVPG fordert strukturelle Verfestigung von Gesundheitsförderung und Prävention
Die Bundesvereinigung Prävention und
Gesundheitsförderung e. V. (BVPG) appelliert an die politisch
Verantwortlichen in der 17. Legislaturperiode: Die Berücksichtigung von
Prävention und Gesundheitsförderung muss ressortübergreifendes Prinzip
auf allen Ebenen politischen Handelns werden. Die Gestaltung des
Lebensumfeldes nach muss dabei nach gesundheitsfördernden
Gesichtspunkten beachtet werden. Dafür hat die BVPG mit dem
Strategiepapier „Potential Gesundheit“ aktuelle Empfehlungen
herausgegeben, die seit der Mitgliederversammlung im Mai 2009 erarbeitet
wurden.
Dr. Ellen Freiberger: Mit Sturzprävention im Alter sind erheblich Kosten einzudämmen
Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind vielfältig und bereits heute deutlich spürbar. Die steigende Lebenserwartung eröffnet viele Chancen, sie bringt aber auch einige Probleme mit sich. Eines dieser Probleme ist, dass in Deutschland jedes Jahr zwischen vier und fünf Millionen ältere Menschen unbeabsichtigt stürzen. Die Bundesinitiative Sturzprävention ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Experten aus dem Bereich der Sturzprävention, von Mitarbeitern von Krankenkassen sowie von Sport- und Wohlfahrtsverbänden. Gemeinsames Ziel der Beteiligten ist es, die Umsetzung von ambulanten Sturzpräventionsgruppen zu fördern. Dr. Ellen Freiberger von der Universität Erlangen ist Leiterin des Forschungsprojektes „Standfest im Alter“.
Das Projekt zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplan „ IN FORM“ will langfristig Projekte zur Prävention von Fehlernährung und Bewegungsmangel vernetzen und fördern. Die Auftaktveranstaltung von „IN FORM“ fand im Dezember 2008 statt und wurde vom Bundesministerium für Gesundheit und dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz initiiert.
Mit Erfolgsfaktor Gesundheitsmanagement zu Höchstleistungen unter wachsendem
ökonomischen Druck
Erfolg und Kreditwürdigkeit durch ein gutes Betriebsklima, Gemeinschaftssinn und starkem Sozialkapital? Welche Faktoren sind die beste Grundlage für ein stabiles und krisensicheres Unternehmen? Das Angebot eines Gesundheitsmanagements ist ein Erfolgsfaktor für Unternehmen und gilt als nachhaltiger Lösungsansatz der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen – zu diesem Fazit kam die in Kooperation mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) organisierte Tagung zum „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“ an der Universität Heidelberg.
Interview mit Prof. Berg, Vorstandsvorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung e.V.: peb muss nachhaltig wirkenden Ansätzen in der Präventionsarbeit etablieren
Prof. Dr. med. Aloys Berg ist neuer Vorstandsvorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung. Der Sport- und Ernährungsmediziner Prof. Berg aus Freiburg im Breisgau tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. med. Erik Harms an, der peb seit der Gründung im September 2004 zum größten und zu einem profilierten Netzwerk zur Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen in Europa mit aufbauen konnte. Der 62jährige Prof. Berg will die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers weiter ausbauen: peb soll in der Öffentlichkeit weiter bekannt gemacht werden und Akteure aller gesellschaftlichen Bereiche dazu motiviert werden, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
Präventionsgesetz weiter im Fokus der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
Nach dem erneuten Scheitern des Gesetzesentwurfs war es lange Zeit still um die geplante Durchsetzung des Präventionsgesetzes: Auf der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) wies Ulla Schmidt hinsichtlich der Förderung von Gesundheit der Kindern und Jugendlichen jetzt erneut auf die Wichtigkeit des Gesetzes hin. „Mit den Maßnahmen eines Präventionsgesetzes, die gezielt in den Schulen und Kindergärten, im Betrieb und in den Stadtquartieren ansetzen könnten, würden Kinder aus benachteiligten Familien wirklich erreicht. Sämtliche Experten, aber auch alle Bundesländer unterstützen daher ein Präventionsgesetz.“, wünscht sich die Bundesgesundheitsministerin endlich ein Präventionsgesetz.
Interview Freerk Baumann: Den Kliniken fehlt es an neuen, innovativen Ideen
Freerk Baumann wurde soeben mit seinem Projekt "Über den Berg - Krebspatienten wandern in ihr Neues Leben" mit dem Helmut-Wölte-Preis für Psychoonkologie 2009 ausgezeichnet. Dr. Freerk Baumann hat mit seinem Team Wandern als optimale Strategie genutzt, Probleme wie Ängste und Depressionen, Abnahme der körperlichen Aktivität und damit Minderung der Lebensqualität, die häufig in der Krebsnachsorge auftreten, zu bewältigen. Im Interview spricht er nicht nur über die positiven Effekte der Bewegung bei Krebspatienten, sondern auch über die Verantwortung des Gesundheitssystems und der Rehabilitationskliniken.
Ulla Schmidt zieht Zwischenbilanz zum Nationalen Krebsplan
Pro Jahr erkranken mehr als 400.000 Menschen an Krebs, über 200.000 Menschen sterben an dieser Krankheit. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Der Nationale Krebsplan will die Aktivitäten aller an der Krebsbekämpfung Beteiligten wirksamer aufeinander abstimmen und ein zielorientiertes Vorgehen forcieren. Gerade der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie will mit Hilfe von Bewegungstherapie und entsprechend neuer Programme den Kampf gegen Krebs stärken.
Zweiter Dreiländer-Kongress Sportphysiotherapie tagt in Salzburg
Am 13. und 14. November 2009 steht das Universitäts- und Landessportzentrum Rif bei Salzburg ganz im Zeichen der Sportphysiotherapie. Mit dem Schwerpunkt „Alpiner Skisport – Management Knieverletzungen“ findet dort der zweite Dreiländer-Kongress Sportphysiotherapie statt. An zwei Tagen werden renommierte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sportphysiotherapie, Sportmedizin und Trainingswissenschaften einen optimalen Rehabilitationsprozess für Knieverletzungen skizzieren. Ein optimal verlaufender Rehabilitationsprozess garantiert, dass Leistungs- wie Freizeitsportler nach einem Unfall möglichst effektiv in ihre sportliche und Alltagsaktivität zurückgeführt werden können.
Seit neuestem ist der DVGS Pate für das Wort „Sporttherapie“. Was eine Wortpatenschaft bedeutet und welche Aufgaben damit verbunden sind, lesen Sie hier.
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