Aktuelles» Recht und Tarif Aktuell»
Neuer Internationaler M.A. – Studiengang „Physical Activity & Health“ in Erlangen-Nürnberg
Schwerpunkt: Entwicklung von Bewegungskonzepten

21.04.08

Für die Gesundheit des Menschen ist regelmäßige körperliche Aktivität mit adäquaten physischen und psychischen Beanspruchungen eine unabdingbare Voraussetzung. Für die Zukunft gilt es, gute Interventionskonzepte zu entwickeln, umzusetzen und die Wirksamkeit zu überprüfen, um den Anteil von körperlicher Aktivität im täglichen Leben der Bevölkerung zu erhöhen und die Menschen zu körperlich aktiven Lebensstilen hinzuführen. Dieses Ziel hat sich der neue internationale M.A.-Studiengang „Physical Acitvity & Health“ an der Universität Erlangen-Nürnberg gesteckt.

 

Er richtet sich an Absolventen von Studiengängen aus entsprechenden relevanten Bezugswissenschaften wie Sportwissenschaften (Diplom, Magister, B.A., Lehramt), Medizin, Physiotherapie (B.A.) und weiterer Sozialwissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Pädagogik.

 

Die heute vorliegenden Nachweise der gesundheitsförderlichen Wirkung von körperlich aktiven Lebensstilen sind vielfältig und evidenzstark, ebenso bei spezifischen Maßnahmen des körperlichen Trainings in Prävention und Rehabilitation.  Entsprechende Interventionsstrategien richten sich sowohl an die gesellschaftlich-strukturelle Ebene und an spezifische Settings als auch an die Menschen selbst. Es gilt nun, internationale Erfahrungen und Perspektiven einzubeziehen und mit jeweils nationalen Gegebenheiten in Beziehung zu setzen oder zu verknüpfen.

 

Der Studiengang in Erlangen-Nürnberg vermittelt aus einer internationalen Perspektive Schlüsselqualifikationen für die Förderung von gesundheitswirksamer körperlicher und sportlicher Aktivität unter Berücksichtigung weiterer Maßnahmen der Gesundheitsförderung (z.B. Ernährung, Stressmanagement etc.) in Bezug auf:

 

  • die Konzeptualisierung von Interventionsstrategien zur Förderung gesundheitsförderlicher körperlicher Aktivität in einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik
  • die Einrichtung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen innerhalb von spezifischen Settings (z.B. Betrieb, Einrichtungen für ältere und alte Menschen, Stadtteile etc.) oder für spezifische Zielgruppen (z.B. ältere Menschen, sozial Benachteiligte etc.)
  • die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen der individuenbezogenen Gesundheitsförderung für spezifische Zielgruppen (z.B. Ältere, Werktätige etc.) oder Menschen mit spezifischen Risiken oder Erkrankungen (z.B. Adipositas, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.)
  • die Sicherung der Qualität solcher Interventionen im Sinne eines umfassenden Qualitätsmanagement sowie insbesondere
  • die wissenschaftliche Evaluation entsprechender Maßnahmen auf den verschiedenen Interventionsebenen unter Nutzung adäquater Untersuchungsdesigns und Methoden

 

Bewerbungen sind bereits zum Wintersemester 2008/09 möglich. Die Unterlagen müssen bis zum 31. Mai 2008 eingegangen sein. Die Bewerbungen können ausschließlich schriftlich erfolgen. Den Zulassungsantrag und weitere Informationen zu den Voraussetzungen und Ansprechpartner erhalten Sie unter:

 

www.sport.uni-erlangen.de/studium/master

PDF-Flyer Download


Druckversion Empfehlen
DVGS-Chronik
DVGS-Chronik
Termine 2009/10
Verantwortung als Pate
Seit neuestem ist der DVGS Pate für das Wort „Sporttherapie“.  Was eine Wortpatenschaft bedeutet und welche Aufgaben damit verbunden sind, lesen Sie hier.

DVGS-Newsletter
Melden Sie sich zum kostenlosen DVGS-Newsletter an und Sie erhalten die Neuigkeiten rund um den DVGS per E-Mail.
Anmelden
DVGS Mitglied werden
Jetzt DVGS-Mitglied werden und zahlreiche Vorteile genießen.
Hier finden Sie die Informationen zur Mitgliedschaft.


Mitgliedsantrag
DVGS Medien